…wo immer das sein mag…
…zur Zeit jedenfalls ist es das gute alte Wien…
…doch bin ich mit meinen Bloggeschichten noch immer im sonnendurchfluteten Panama, sprich es gibt noch einiges zu erzählen; für euch neues, und für mich eine Retrospektive der vergangenen Wochen…
Tad Smalley – der seinem Namen nicht gerecht wird (siehe Foto) – hat sich also eine Yacht gekauft, und da es Einhand für ihn gar nicht so komot wäre zu seglen, waren Cat, Karl und ich “bereit” ihm dabei zu helfen. Ziel der Fahrt war bocas del toro, ein Archipel im Nordwesten Panamas. Den geplanten Zwischenstop auf einer einsamen Insel verhinderte das rauhe Wetter, mit dem wir zu kämpfen hatten, und nachdem das Boot gar nicht so gerne und gut am Wind fuhr, hatten wir alle Hände voll zu tun mit Wenden, Reffen und der Suche nach einem ruhigen Plätzchen für ein paar Stunden Schlaf… Es war das erste mal in meiner Segelkarriere, dass ich “mutterseelenalleine” durch finstere Nacht steuerte (Autopilot war ausgefallen) und ohne Hilfe wenden mußte – bzw. die Entscheidung traf, dass nun gewendet werden sollte… mhhh
Hier also big Tad am Steuer, ein echter Texaner, mit mächtigem Gelächter…
“rag tag circus” von innen – hier in “aufgeräumtem” Zustand…
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Nun, so kam ich also nach bocas del toro – wo ich, aus Ermangelung an Crewpositionen, beschloß auf dem Landweg weiter zu reisen… Hedonisten aufgepaßt – hier war nicht viel mehr als schöne Strände, und wilde Bars zu entdecken; gar nicht so schlecht, um sich ein wenig von den Strapazen der letzen Segeltage zu erholen. Aber seht selbst…
und wenn das Knacken der Kokusnuß fade wird, so bietet sich Paddeln durch Mangroven an…
Ach ja, dann waren da noch Vero und Gwen, ein sehr nettes Paar, die seit drei Jahren auf ihrem kleinen Boot leben und sich wacker durchs Leben schlagen – zu letzt haben die beiden ihr nettes kleines, intaktes Boot gegen ein größeres, renovierungsbedürftiges Schiffchen eingetauscht; aber was soll man machen, immerhin war Vero im 6ten Monat schwanger und so ein Poperle braucht eben eine eigene Koje… Ich gratuliere den Beiden, die mich liebevoll auf Ihrer Baustelle willkommen hießen und diese für ein paar Nächte zu meiner Unterkunft machten, zu Ihrem Mut und Ihrer erfrischenden Lebenseinstellung…
Dem Bo hats auch sehr getaugt…![]()
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Nun – kurz zurück in die Gegenwart, in der ich in der guatemaltekischen Hängematte, von deren Existenz ich damals noch gar keine Vorstellung hatte, im wiener Türkenschanzpark verweile und vor lauter Erinnerungen die Zeit vergaß…
Ergebnis: klamme Finger und kurze Aufwärmpause…
